19.08.2011

Die Woche verging wie im Flug. Sie stand, nach dem Start beim Brevet, im Zeichen der Regeneration. Ein bischen radeln und fertig.

Heute geht es dann mal wieder zur grünen Hölle zum 24h Rennen Rad am Ring.

Wer möchte kann mich auch hier live verfolgen. Der Start erfolgt am Samstag um 13.15 Uhr. Aktuelle Rundenzeiten sollten hier

http://www.radamring.de/

erscheinen. Wo genau, mal stöbern. Andernfalls evtl. direkt bei

http://www.mikatiming.de/

Viel Spass und drückt mir ein bischen die Daumen.

14.08.2011

... und schon wieder zurück.

Vielen Dank für die zahlreichen Rückmeldungen und Glückwünsche.

Mir geht es den Umständen entsprechend gut, obwohl es schon ein ganz schön hartes Stück Arbeit war zu finishen. Nach 14 Std 07min habe ich die Strecke hinter mich gebracht.

Ausführlicher Erlebnisbericht sowie die Bilder folgen.

 11.08.2011

Start beim Alpenbrevet in der Schweiz

Endlich soll es nun soweit sein, dass ich am Samstag beim Alpenbrevet an den Start gehe. Wettervorhersagen sind heur wohl mehr als optimal bei diesem Event. 

So versuche ich dann nach dem Start um 6.45 Uhr die 276km mit 7031Hm zu absolvieren. Hierbei gilt es 5 Bergpässe mit den Namen Grimselpass, Nufenen, Lukmanier, Oberalppass und zum Schluss den Sustenpass zu überqueren.

Nähere Infos und die Online-Informationen während meiner Fahrt erfolgt hier:

30. Juli 2011

Formüberprüfung stand heute auf dem Plan.

Einmal Eifel, Mittagessen und zurück oder aber rüber durch das Nahetal, hoch in den Hunsrück, runter an die Mosel und wieder hoch in die Eifel. Das Ganze dann in umgekehrter Reihenfolge zurück. 

Am Ende des Tages standen wieder mal 291km und 2500 Hm auf dem Tacho. Das Ganze bei einer Fahrtzeit von 9h 54min. Ernährung unterwegs und das Mittagessen (Pasta) bei Omi haben den Tag perfekt gemacht. Alles läuft im Augenblick nach Plan. Hoffentlich kann ich diese Form jetzt noch 4 Wochen halten.

23. Juli 2011

Heute gab es endlich (nach 2 Jahren) ein Wiedersehen mit Gerry. 

Kennengelernt haben wir uns beim Zeitfahren von Hamburg nach Berlin 2009. In der Zwischenzeit hat der Triathlet den Ironman auf Hawaii 2010,  die WM in Clear-water/Florida und 2x RAAM (2009 u. 2011) gefinished. Wer nichts über RAAM weiß kann sich gerne mal hier erkundigen. Tolle Leistung, toller Sportler und sympathischer Typ.

Nach ausgiebigem Frühstück sind wir natürlich noch unserem Hobby nachgegangen. :-)

15. Juli 2011

So, mittlerweile ist dann auch das Trainingslager in den Bergen abgeschlossen. Hier schon mal die Eckdaten meiner sechs Radtouren: 1.106 km mit 22.914 Hm.

Begonnen hat alles mit dem Start beim Drei-Länder-Giro in Nauders.
So stelle ich mir einen „ungeplanten“ Radmarathon vor:
Aufgrund einer Einladung von Franz Hölbling www.gasthofmartha.at, durfte ich für das „Team Martha Nauders“ an den Start gehen.
Kaum zu glauben, aber wahr - traf ich in der Anfahrt zum Reschenpass auf meinen Freund Frank und seinen Begleiter Jan. Mit Frank habe ich schon mehrere Radmarathons bestritten und auch vor zwei Jahren trafen wir uns ohne Verabredung hier beim Drei-Länder-Giro.
Für den tollen Tag möchte ich mich ganz besonders bei Franz mit seinem Team für seine Unterstützung in der Abwicklung, und für die Begleitung auf der Strecke bei Frank und Jan bedanken. 

Bei den weiteren Radtouren (Ausgangsort Kalterer See) wurden von mir der:

- Mendelpass, Penegal und Gampenjoch einschl. Anfahrt zum Lugano Pass übers Trudner Horn (136km/3258Hm),

- Lugano Pass, Passo di Valles, Passo di Fedaia, mit Anfahrt über Caprile (210km/4000Hm),

- Jaufenpass, mit Anfahrt über Meran/Sankt Leonard und Penser Joch (220km/4005Hm),

- Gastfahrt mit dem Mainzer Radsportverein zum Passo di Lavaze mit Anfahrt über Deutschnofen und Lugano Pass (113km/2800Hm)

überquert.

Bei den Touren hat mich eine Ansicht total begeistert. Das war die Anfahrt des Passo di Fedaia durch die Sottoguda Schlucht. Einfach traumhaft. Kann ich nur jedem Radler empfehlen.


Am Sonntag ging es dann zum Abschluss auf die Original RATA Strecke. Von Nauders (AT) ging es über Taufers/St. Maria ins Münstertal hinauf auf den Umbrailpass und nach Bormio (IT) hinunter.

Bei der Überfahrt nach Tirano wurde ein Abstecher zum Passo della Foppa (Mortirolo) eingelegt. Die Weiterfahrt erfolgte dann über den Bernina Pass nach St. Moritz.

In Begleitung der Teilnehmer des Engadin Radmarathons verlief meine Route über Zernez und Susch durch das Unterengadin zurück nach Nauders.

Gezeichnet von den bereits absolvierten Radtouren zeigte auch heute meine technische Unterstützung 242km mit 5100Hm an.

Bilder und Impressionen zu meinen Radtouren findet Ihr wie gewohnt hier.

17.Juni 2011

Neues Material (:-))

Passend zur Trainingsvorbereitung in den Bergen gab es heute eine Materialerneuerung. Eine neue „Bergziege“ wurde angeschafft.

                       

Gesamtes Material, in mühevoller Arbeit zusammengeschraubt und angespasst, von Fox Radsport Saulheim.
An Manfred und Team ein großes Dankeschön, superschnelle und saubere Arbeit.

 

14. Juni 2011

Hallo Radlerfreunde,

einige Zeit ist vergangen und die Radsaison voll im Gange.

Auch für mich hat der Saisonstart längst begonnen; nach einer Handoperation Ende Januar jedoch eher Schlecht als Recht. Bis Mitte April konnte ich kaum schmerzfrei mein Trainingsprogramm absolvieren. Erst das Fahren mit einem Aerolenker konnte den Druck auf den Handballen und damit die Schmerzen lindern. So wurden dann die Trainingskilometer im Frühjahr mit meinen Radlerfreunden Silvio, Charlotte und Jens abgespult.

Ende Mai kam es dann zu einem Vorfall, den ich so schnell nicht vergessen werde. Mit Silvio wollte ich am Kleeblattmarathon in Undenheim teilnehmen. Morgens um 6.10Uhr dort angekommen wurden vom Veranstalter keine Anmeldungen mehr angenommen. Somit entschied sich der Veranstalter seinen Marathon mit 120 Teilnehmern(!) auszuführen. 20-30 anderen Radlern erging es wie uns. UNFASSBAR. Völlig konsterniert (geplättet) verließen wir den Veranstaltungsort und verbrachten aber dennoch einen schönen Radlertag im Pfälzer Wald.

Lieber Undenheimer RSV: Wir werden uns so schnell nicht wiedersehen!!!

Letztes Wochenende kam es dann beim Radmarathon Rockenhausen mit 309km und 5064 Hm zur ersten Bewährungsprobe und damit auch zur ersten Standortbestimmung. Mit den Radfreunden Thorsten und Jens am Start erlebten wir an diesem Tag Höhen und Tiefen im Radsport, beendeten ihn aber erfolgreich.

Nächste Woche geht’s erst mal in den Urlaub und damit ins „Höhentrainingslager“. Einige schöne Radtouren und Treffen mit Radkollegen in den Bergen sind geplant.

05. Januar 2011

Nach kurzer schwerer Krankheit mussten wir heute schmerzlich Abschied von unserem Freund und meinem Radkollegen Johann nehmen.

Wir sind in Gedanken immer bei Dir, Johann...


Erinnerungen sind kleine Sterne, die tröstend in das Dunkel unserer Trauer leuchten.

 In diesen schweren Stunden besteht unser Trost oft nur darin, liebevoll zu schweigen und schweigend mitzuleiden.

25.September 2010

Einige Zeit ist vergangen...

Rad am Ring ist nicht wirklich so verlaufen, wie ich mir das vorgestellt habe. Ernährungsmäßig konnten wir Einiges aus dem bisher "Erlernten" umsetzen, jedoch hat RATA mental größere Spuren hinterlassen, als ich mir bisher eingestehen wollte. Die ersten 180 km liefen noch einigermaßen "rund", jedoch ohne Motivation. Auch fehlte der Spaß und die Freude am Fahren. Die restlichen 180 km radelte ich nur noch, damit ich nicht ganz umsonst zur "grünen Hölle" gefahren bin :-) ...

Ein besonderer Dank geht an die Firma ROMFIL, die mir auch in diesem Jahr wieder ihren Wohnwagen zur Verfügung gestellt hat. Sowie Tanja für die 24-Stunden-Betreuung.

Am 12. September 2010 habe ich noch am symbadischen Radmarathon teilgenommen, bevor ich dann von einem Virus heimgesucht wurde, den ich bereits seit Rad am Ring gespürt habe. Leider war dadurch eine Teilnahme beim SURM in Alpirsbach nicht mehr zu realisieren.

Den symbadischen Radmarathon kann ich nur jedem Rennradler ans Herz legen: Wahnsinnig tolle Landschaft, supernette Helfer und absolut durchorganisiertes Event auf höchstem Niveau. Dieser Sonntag hat mir wieder etwas Freude am Radfahren zurückgebracht.

http://www.tgaltdorf.de/radsport/uebersicht.html

 

20. August 2010

Das Alpenbrevet ist, um es kurz zu sagen, dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen. Nachdem Mittwochs starke Regenfälle Murenabgänge ausgeflöst hatten und die Streckenführung vom Veranstalter geändert wurde, hätte das Ganze bei diesen Witterungsverhältnissen keine Laune mehr bereitet.

Und so steht morgen um 13:15 Uhr der Start bei "Rad am Ring 24h" ins Haus. Im Augenblick sind wir noch voll im "Packmodus". Wir werden aber heute gegen 17:00 Uhr noch zur "grünen Hölle" anreisen. Gerne könnt Ihr wieder übers Netz meine Platzierung einschl. Rundzeiten Live beobachten.

Unter www.radamring.de solltet Ihr einen link dazu finden.

01. August 2010

Nachdem das RATA 2010 nun endlich "verdaut" ist, wird ab sofort wieder nach vorne geschaut.

Mit dem Alpenbrevet www.alpenbrevet.ch und Rad am Ring www.radamring.de stehen neue Herausforderungen an.

 

RATA 2010

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem Team, das mich so wunderbar unterstützt hat und bei meinen Partnern! Außerdem bedanke ich mich bei all den Personen im Hintergrund, die mir in sonstiger Art und Weise geholfen haben (z.B. Oma als "Babysitter")... !

Weitere Bilder findet ihr auf der Bilder-Seite

Erfahrungsbericht

Es hat leider etwas länger gedauert, bis Ihr meinen Erfahrungsbericht lesen könnt...

Nachdem am Mittwoch, 23.06.2010 die letzten organisatorischen Vorbereitungen getroffen und das Team-Auto gepackt war, ging es am Donnerstag, 24.06.2010 um 3:00 Uhr auf die Piste in Richtung Nauders.

Dort angekommen haben wir unsere Zimmer im www.gasthofmartha.at bezogen. Die Unterkunft bei Franz Höbling und Familie kann ich nur jedem Biker empfehlen. Hier ist alles für Biker gerichtet. Einfach buchen und biken. Der Rest macht Franz und Familie. Ein Dankeschön auch an Euch.

Freitag, 25.06.2010:

Der große Tag: Es sollte zumindest einer für mich werden...

Die Aufregung steigt, der Start rückt immer näher; das Frühstück fiel durch die Nervosität etwas kleiner aus als üblich. Das Wetter sollte laut Wetterbericht erstmals seit 2003 bei diesem Event auch mitspielen.

12:00 Uhr - der Start ist geglückt, nach dem Eintreffen meines Team-Autos fuhren wir vorbei am Reschensee und hinauf zum Stilfser Joch. Es lief gut und ich fühlte mich auch so. Wir hatten herrlichen Sonnenschein - bei 41,5°C im Joch. Mein Team versorgte mich fürsorglich und spornte mich immer wieder von Neuem an.

Am Gavia wurde das Wetter etwas schlechter. Es wurde kalt und der Regen zu Hagel. Nach einer kurzen Verschnaufpause und Ankleiden der warmen Sachen ging es in die vernebelte Abfahrt nach Ponte di Legno. Die Überfahrt nach Edolo erfolgte zügig und schon kam der nächste Anstieg - Aprica; nicht sehr hoch, aber auch nass...

Auf Grund aufkommender Magenprobleme, die sich bereits am Gavia anzeichneten, beschlossen wir die Verpflegungspause mit fester Nahrungsaufnahme vorzuziehen. In Tirano bekam ich dann meine Nudeln, die ich allerdings wegen der Magenpro-bleme nicht ganz, oder sollte ich sagen -gar nicht-, gegessen habe. Ich fuhr dann noch den Mortirolo hoch und musste oben angekommen meinem Magen erstmals freien Lauf lassen...

Die Abfahrt sowie die Überfahrt zum 2. Anstieg des Aprica verliefen gut, doch dann meldete sich mein Magen erneut und wir beschlossen gegen 0:40 Uhr das Rennen abzubrechen. Es hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Sinn mehr ohne Nahrungsaufnahme weiterzufahren. Die Enttäuschung war allen anzusehen, aber meiner Gesundheit zuliebe hatten wir das Richtige getan - aufgehört!

Nach einer langen, schweigsamen Rückfahrt haben wir den Rest der Nacht dann im Hotelzimmer statt auf der Tour-Route verbracht.

Beim Frühstück gab es dann nur ein Thema: Analyse; was wurde falsch gemacht, was hätten wir anders machen müssen, war es doch zu hart für mich...?

Die Analyse läuft weiter und das nächste Ziel ist bereits gesteckt: RATA - der 2. Versuch! Diesmal noch besser in der Vorbereitung und Durchführung... Beim nächsten Event im August (24-Stunden Rad am Ring) wird sich zeigen, ob ich aus den Fehlern gelernt habe...

18. Juni 2010

So, da ist sie also: die letzte Woche.

Die Freude auf den Start steigt, das Gribbeln im Bauch wird stärker und die letzten Vorbereitungen gehen in die entscheidende Phase.

Im Vorfeld habe ich - für meine Möglichkeiten - alles unternommen, um das Ziel RATA 2010 zu erreichen. Mit über 7.500 Trainingskilometer und zahlreichen Höhen-metern wurde auch zeitlich das Limit erreicht.

Ein Wochenendtrainigslager mit Silvio in den Vogesen war mehr als eine neue Erfahrung (beim Camping :-) ).

In dieser Woche wird nicht mehr so viel geradelt. Eine kleine Stärkung der Rückenmuskulatur steht noch auf dem Programm.

In der Nacht zu Donnerstag beginnt dann, zusammen mit meinem Team, die Anreise nach Nauders.

Wer Lust und Interesse hat kann meine Fahrt über die 11 Alpenpässe im Live-Track verfolgen:

 www.justadi.ch/online/rata2010/

14. Mai 2010

Der nächste Schritt zum RATA 2010 ist vollbracht:

Dank der Unterstützung meiner Partner konnte ich mir eine Trikot-Kollektion zusammenstellen, die nun eingetroffen ist.

Die Kollektion könnt ihr euch auf meiner "Partner"-Seite ansehen.

09. Februar 2010

11. Januar 2010

Es ist soweit; ab sofort heißt es: "Quäl dich, du ... !"

Mit der Teilnahmeberechtigung zum Grenzgang über die Alpen und damit dem härtesten Eintagesrennen der Welt ist nun endlich ein Traum in Erfüllung gegangen.

Mit meinem gemeinsamen Team, meiner Frau Tanja, Bruder Karl-Josef und Rad-kollege Silvio Kittlaß sowie mit der Unterstützung der Sponsoren versuche ich die RATA 2010 erfolgreich, gesund, mit viel Spaß, aber vollem Ehrgeiz zu finishen.

Besonderer Dank gilt bereits jezt meiner Familie, die bis dahin wieder sehr viel Zeit mit dem Papa entbehren muss.

Mehr über Race Across The Alps findet Ihr hier:

www.raceacrossthealps.com

Ein ganz besonderer Anblick und Genuss war hierbei die Anfahrt des Passo di Fedaia durch die Sottoguda-Schlucht – Traumhaft! Kann ich jedem Radler nur empfehlen.

Auf den Spuren der RATA-Strecke habe ich mich dann am Sonntag bewegt. Die Reise ging ab Nauders (AT) übers Taufers/Santa Maria im Münstertal zum Umbraill- pass hinauf und nach Bormio hinunter.
25. September 2010